Mittwoch, 30. Dezember 2020

Towards better ...

Well, that was interesting. Tragic. Heartbreaking. Painful. Difficult.

Have more people ever been happier to see a year go away? Our attitude doesn’t have to be driven by the outside world, but most times it is. The outside world provokes, persists and insists on changing the story we choose to tell ourselves.

And one reason we invented the calendar was to keep the outside world at bay as we keep track of promises and so decide what to do next, –to respond politely instead of to react without thought.

For those of you keeping track, 2021 is the product of the prime numbers 43 and 47. If you were looking for a reason to be optimistic, that’s as good as any.

I remain convinced that this pandemic will end in 2021 — we will win, but life after victory will not be a simple resumption of life as it was. Big cities, big crowds, restaurants, and bars will be much less a part of life than before. Now that businesses have figured out how to decentralise, they'll stay that way; nobody will want to keep paying big city rents.

Thanks to family, relatives and friends for caring!

Here’s to health, justice and peace of mind as we choose an attitude of possibility and resilience for 2021.





Montag, 2. November 2020

Agile in kürzform

Ich verstehe heute besser, was Agilität in der Programmierung

bedeutet, und zwar mache ich das seit Beginn meiner Programmierkarriere. Bring etwas zum Laufen, probier es aus, lern' etwas daraus, geh' vielleicht in eine andere Richtung, aber prüf' ständig wie es beim Benutzer ankommt und ändere entsprechend. "Listen to your users".

Prof. Anton Frick, von dem ich Anfang der 80er Jahre bei Hengstler Gleitzeit viel gelernt habe, hat auf diese Weise gearbeitet. Ich habe PersInfo DOS nach diesen Prinzipien erstellt. Alles, was perbit in den Jahren 1983-1996 entwickelt hat, wurde auf diese Weise entwickelt. Jetzt, da ich besser verstehe was Agilität eigentlich ist, könnte ich alle Bücher und die gesamten Artikel die es darüber gibt, in ein paar Worte fassen, die den Unterschied erklären.

Ich habe in Dublin auf eine Anti-Agile-Entwicklung in einem Unternehmen gestoßen, in dem die Software mithilfe von schriftliche Spezifikationen entwickelt wurde. Die Philosophie war, das Ganze von vornherein zu entwerfen und Teile des Projekts an verschiedene Gruppen von Programmierern weiterzugeben, die nie die vollständige Spezifikation sahen, sodass niemand wusste richtig, woran sie arbeiteten. Das Unternehmen ging sehr schnell Pleite. Die Programmierer bildete den Kern eines anderen Unternehmens, das ebenfalls seine Geschäftstätigkeit aufgab, jedes Mal, weil das Produkt die Kundenerwartungen weit verfehlt hat.



Donnerstag, 15. Oktober 2020

Walk On revisited

I must have listened to this song a hundred times in October 2000. I just love the start here when Bono and Co. "Walk on".

Great song, great video! (Liz Friedlander directed in 2001.)



Donnerstag, 24. September 2020

2020 - 2010- 2000-1990

perbit, 24. September 2020.

Liebe Hilde,

vielen herzlichen Dank für die letzten 30 Jahre enge Freundschaft

und erfolgreiche Zusammenarbeit. Was für ein Glück für perbit und mich damals in der Wernerstraße im sonnigen Herbst 1990 als Andrea dich zu uns gebracht hat. Es wäre kaum möglich hier alle Interessen auflisten, die Hilde und ich teilen. In den ersten Jahren entdeckten wir, dass wir beide Mathe und Zahlen lieben. So gesehen dachte ich, ich würde ein paar Zahlen teilen, die sich auf das 30-jährige Jubiläum beziehen - und auf unsere Freundschaft.

• 15,8: Anzahl der Jahre, die Hilde in ihrem Leben geschlafen hat (vorausgesetzt sie bekommt 8 Stunden pro Nacht).

• 10.958: Tage seit unserem ersten Treffen am 24. September 1990.

• 251 PersInfo-3 und 885 Views/Insight Kundensysteme generiert.

• 5: Telefonnummern, die ich in meinem Büro auf Kurzwahl habe – June, Stephen, Silke, Wolfgang und Hilde.

• Unberechenbar: Die positive Auswirkung, die Hilde auf die Firma perbit bis heute hatte.

Eine der vielen Eigenschaften von Hilde ist ihr unerschütterliches Gefühl für richtig und falsch. Dies ist eine Eigenschaft, die sie sicherlich von Kind auf von ihr Familie erhalten hat.  Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Intelligenz, Ausdauer und Bescheidenheit sind weitere wichtige Eigenschaften die sie auszeichnet. Parallel zu ihr Studium gab es für Hilde damals bei perbit nur „learning by doing“. DOS, Pers-Info, Windows, Superbase und PersInfo-3 waren die berufliche Herausforderungen der 90‘er, den klugen Umgang mit Kunden und Programmierer auch. Es war für mich persönlich und sicher auch für alle anderen in Trossingen und Altenberge sehr schön zu erleben wie schnell sie diese neuen technischen Aufgaben eine nach der anderen spielend meisterte.

Nichts bleibt wie es ist und wie schon mit MS-DOS und Wordstar so ging es auch mit PersInfo-3 und Superbase. Die Welt wollte Client-Server und wir stellten 2001 auf perbit Views und später Insight um. Es änderte sich fortan nicht nur Generierung und Bedienerführung, viele andere Komponenten würden schritt für schritt komplexer, umfangreicher und farbvoller. Windows XP, Vista, Visual Basic, SQL-Server, Oracle, Internet Explorer, KISS, usw. Nichts blieb stehen, aus morgen würde heute, aus heute gestern ---

Wir lernen uns kennen, arbeiten zusammen, bestreiten manche neue Wege, besprechen Probleme und treffen Entscheidungen, tauschen Wünsche und Hoffnungen aus. Du erlebtest zusammen mit Wolfgang und mir wie perbit im Laufe der Zeit von 7 auf mehr als 90 Mitarbeiter gewachsen ist. 

Die folgenden Zeilen habe ich 2011 für Johanna zum 20-jährigen geschrieben, aber sie gelten heute umso mehr für Dich als Niederlassungsleiterin: 

Dreißig Jahre Generierung mit Begeisterung ist für Dich nur Halbzeit, hoffe ich. Alle Prognosen nach wird die Zukunft der Software durch das Internet, Google, Amazon, Facebook usw. noch schneller, interessanter und abwechslungsreicher als je zuvor. Die Industriezeitalter und die damit verbunden Fabrikdenkweise haben ausgedient und können künftig nicht mehr für Wachstum sorgen. Es wird schwierig werden für diejenigen unter uns die am liebsten relative stabil „einfach so weitermachen wollen“. Ich bin aber nicht pessimistisch weil diese neue Revolution der Cloud-Vernetzung vielerlei neue Möglichkeiten mit sich bringen wird. Allerdings nicht für wiederholende fabrikähnliche Tätigkeiten. Jeder von uns, ausgestattet mit einem Laptop und Internetanschluss ist jetzt schon ein Fabrikbesitzer. Wir sind somit im Stande ständig miteinander in engen Kontakt zu bleiben, Ideen und Arbeitsergebnisse auszutauschen, Arbeit mit Resourcen zu verbinden und daraus aus eigener Kraft Mehrwert zu liefern. Grenzenlos. Obwohl Programmierer eher Handwerker als Künstler sind, wird für die fähigen von uns in den kommenden Jahren die Arbeit bestimmt nicht ausgehen und so hoffe ich, deine Begeisterung dafür auch nicht.


Von all den Dingen, die ich von Wolfgang gelernt habe, könnte das Wichtigste sein, worum es im Leben bei Freundschaft geht. Ganz am Anfang sagte er zu mir, als wir über die Themen Einstellungen und Umgang mit Kollegen sprachen:

„Du wirst dich in Richtung der Menschen bewegen, mit denen Du beruflich in Verbindung stehst. Es ist daher wichtig, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die besser sind als Du. Die Freunde, die Du hast, werden dich formen als Du durch das Leben gehst. Finde gute Freunde und behalte sie für den Rest deines Lebens, aber lass sie Menschen sein, die du sowohl bewunderst als auch magst.“

Eine Person, die ich sowohl bewundere als auch mag - das ist die perfekte Beschreibung meiner Einstellung zu Dir, liebe Hilde.



Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum 30. Jubiläum meine Freundin!


Ein Blick züruck - 2010, nach 20 Jahre perbit:



Und ganz am Anfang - 1990:









Mittwoch, 9. September 2020

A new normal


If you went back to 1820 or even 1966, all the sudden changes would surprise you. And the same is true for someone who came forward to today.

We’ve got a deep-seated desire for things to go back to normal, the way we were used to. But this, this moment of ours is now normal.
For now. And later there will be another normal.

There is no “the new normal”.
There’s simply the normal of now.

A new normal. This too shall pass.

Mittwoch, 17. Juni 2020

Father and Daughter

June 2005


"I've never really understood my father, but he always let me do whatever I wanted—he let me go." (Well not really, not yet anyway!)

Freitag, 12. Juni 2020

Remote Work

"Eines der größten Dinge, die bei der Fernarbeit verloren gehen, sind zufällige Besprechungen. Diese sind sehr wichtig, aber schwer zu quantifizieren. Wenn Sie die Produktivität einzelner Projekte messen, scheint alles in Ordnung zu sein. Wenn Sie jedoch Geschichten darüber lesen, wie innovative Dinge zu Stande kommen, waren zufällige Treffen oft entscheidend."


"Chance meetings are especially important in causing new things to happen. But what organization measures that? No one measures progress till there is a project to measure the progress of."