Donnerstag, 24. September 2020

2020 - 2010- 2000-1990

perbit, 24. September 2020.

Liebe Hilde,

vielen herzlichen Dank für die letzten 30 Jahre enge Freundschaft

und erfolgreiche Zusammenarbeit. Was für ein Glück für perbit und mich damals in der Wernerstraße im sonnigen Herbst 1990 als Andrea dich zu uns gebracht hat. Es wäre kaum möglich hier alle Interessen auflisten, die Hilde und ich teilen. In den ersten Jahren entdeckten wir, dass wir beide Mathe und Zahlen lieben. So gesehen dachte ich, ich würde ein paar Zahlen teilen, die sich auf das 30-jährige Jubiläum beziehen - und auf unsere Freundschaft.

15,8: Anzahl der Jahre, die Hilde in ihrem Leben geschlafen hat (vorausgesetzt sie bekommt 8 Stunden pro Nacht).

10.958: Tage seit unserem ersten Treffen am 24. September 1990.

251 PersInfo-3 und 885 Views/Insight Kundensysteme generiert.

5: Telefonnummern, die ich in meinem Büro auf Kurzwahl habe – June, Stephen, Silke, Wolfgang und Hilde.

Unberechenbar: Die positive Auswirkung, die Hilde auf die Firma perbit bis heute hatte.

Eine der vielen Eigenschaften von Hilde ist ihr unerschütterliches Gefühl für richtig und falsch. Dies ist eine Eigenschaft, die sie sicherlich von Kind auf von ihr Familie erhalten hat.  Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Intelligenz, Ausdauer und Bescheidenheit sind weitere wichtige Eigenschaften die sie auszeichnet. Parallel zu ihr Studium gab es für Hilde damals bei perbit nur „learning by doing“. DOS, Pers-Info, Windows, Superbase und PersInfo-3 waren die berufliche Herausforderungen der 90‘er, den klugen Umgang mit Kunden und Programmierer auch. Es war für mich persönlich und sicher auch für alle anderen in Trossingen und Altenberge sehr schön zu erleben wie schnell sie diese neuen technischen Aufgaben eine nach der anderen spielend meisterte.

Nichts bleibt wie es ist und wie schon mit MS-DOS und Wordstar so ging es auch mit PersInfo-3 und Superbase. Die Welt wollte Client-Server und wir stellten 2001 auf perbit Views und später Insight um. Es änderte sich fortan nicht nur Generierung und Bedienerführung, viele andere Komponenten würden schritt für schritt komplexer, umfangreicher und farbvoller. Windows XP, Vista, Visual Basic, SQL-Server, Oracle, Internet Explorer, KISS, usw. Nichts blieb stehen, aus morgen würde heute, aus heute gestern ---

Wir lernen uns kennen, arbeiten zusammen, bestreiten manche neue Wege, besprechen Probleme und treffen Entscheidungen, tauschen Wünsche und Hoffnungen aus. Du erlebtest zusammen mit Wolfgang und mir wie perbit im Laufe der Zeit von 7 auf mehr als 90 Mitarbeiter gewachsen ist. 

Die folgenden Zeilen habe ich 2011 für Johanna zum 20-jährigen geschrieben, aber sie gelten heute umso mehr für Dich als Niederlassungsleiterin: 

Dreißig Jahre Generierung mit Begeisterung ist für Dich nur Halbzeit, hoffe ich. Alle Prognosen nach wird die Zukunft der Software durch das Internet, Google, Amazon, Facebook usw. noch schneller, interessanter und abwechslungsreicher als je zuvor. Die Industriezeitalter und die damit verbunden Fabrikdenkweise haben ausgedient und können künftig nicht mehr für Wachstum sorgen. Es wird schwierig werden für diejenigen unter uns die am liebsten relative stabil „einfach so weitermachen wollen“. Ich bin aber nicht pessimistisch weil diese neue Revolution der Cloud-Vernetzung vielerlei neue Möglichkeiten mit sich bringen wird. Allerdings nicht für wiederholende fabrikähnliche Tätigkeiten. Jeder von uns, ausgestattet mit einem Laptop und Internetanschluss ist jetzt schon ein Fabrikbesitzer. Wir sind somit im Stande ständig miteinander in engen Kontakt zu bleiben, Ideen und Arbeitsergebnisse auszutauschen, Arbeit mit Resourcen zu verbinden und daraus aus eigener Kraft Mehrwert zu liefern. Grenzenlos. Obwohl Programmierer eher Handwerker als Künstler sind, wird für die fähigen von uns in den kommenden Jahren die Arbeit bestimmt nicht ausgehen und so hoffe ich, deine Begeisterung dafür auch nicht.


Von all den Dingen, die ich von Wolfgang gelernt habe, könnte das Wichtigste sein, worum es im Leben bei Freundschaft geht. Ganz am Anfang sagte er zu mir, als wir über die Themen Einstellungen und Umgang mit Kollegen sprachen:

„Du wirst dich in Richtung der Menschen bewegen, mit denen Du beruflich in Verbindung stehst. Es ist daher wichtig, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die besser sind als Du. Die Freunde, die Du hast, werden dich formen als Du durch das Leben gehst. Finde gute Freunde und behalte sie für den Rest deines Lebens, aber lass sie Menschen sein, die du sowohl bewunderst als auch magst.“

Eine Person, die ich sowohl bewundere als auch mag - das ist die perfekte Beschreibung meiner Einstellung zu Dir, liebe Hilde.



Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum 30. Jubiläum meine Freundin!


Ein Blick züruck - 2010, nach 20 Jahre perbit:



Und ganz am Anfang - 1990:









Mittwoch, 9. September 2020

A new normal


If you went back to 1820 or even 1966, all the sudden changes would surprise you. And the same is true for someone who came forward to today.

We’ve got a deep-seated desire for things to go back to normal, the way we were used to. But this, this moment of ours is now normal.
For now. And later there will be another normal.

There is no “the new normal”.
There’s simply the normal of now.

A new normal. This too shall pass.

Mittwoch, 17. Juni 2020

Father and Daughter

June 2005


"I've never really understood my father, but he always let me do whatever I wanted—he let me go." (Well not really, not yet anyway!)

Freitag, 12. Juni 2020

Remote Work

"Eines der größten Dinge, die bei der Fernarbeit verloren gehen, sind zufällige Besprechungen. Diese sind sehr wichtig, aber schwer zu quantifizieren. Wenn Sie die Produktivität einzelner Projekte messen, scheint alles in Ordnung zu sein. Wenn Sie jedoch Geschichten darüber lesen, wie innovative Dinge zu Stande kommen, waren zufällige Treffen oft entscheidend."


"Chance meetings are especially important in causing new things to happen. But what organization measures that? No one measures progress till there is a project to measure the progress of."


Freitag, 22. Mai 2020

Rembering better days and Jim Fixx

Ran a slow 10K (58 Minutes) early yesterday and passed the time thinking back on better days (38 Minutes). Jim Fixx came to mind, in 1977 he wrote the bestseller "The Complete Book of Running" and in 1978 I took up jogging. Unfortunately and surprisingly he died of a heart attack in 1984, the year of my first marathon in the Black Forest. 

To read his book now is to see how much he foresaw. Some parts are dated. But much of it reads as visionary. Cut out white flour and sugar? Practice self-care? Find a flow state? Exercise regularly, even for short amounts of time, to live better and longer? It’s like reading 20 years of modern studies 40 years before the fact.
Fixx wrote about the barefoot-running Tarahumara decades before Born to Run.

His homemade mileage counter was basically an early Fitbit. He was right on the big points too. A Stanford study later found jogging is effective in increasing lifespan and mitigating the effects of aging. Running can help ward off all manner of diseases—including lowering the risk of lung, prostate and colon cancer. 

And, in a study the printed this year, “among a generally healthy but sedentary group of adults in their 20s, 30s and 40s, working out lowers levels of depression, hostility and other negative feelings.”


Mittwoch, 20. Mai 2020

Wherever I go ...


For Joyce basically, now approaching 14 and growing up too fast.

The final words from A.A. Milne’s stories of Winnie the Pooh. The anguish of Christopher Robin as he tries to explain his going away and the incomprehension of poor Pooh are beautifully human.

Then, suddenly again, Christopher Robin, who was still looking at the world with his chin in his hands, called out “Pooh!”

“Yes?” said Pooh.
“When I’m – when – Pooh!”
“Yes, Christopher Robin?”
“I’m not going to do Nothing any more.”
“Never again?”
“Well, not so much. They don’t let you.”

Pooh waited for him to go on, but he was silent again.
“Yes, Christopher Robin?” said Pooh helpfully.
“Pooh, when I’m – you know – when I’m not doing Nothing, will you come up here sometimes?”
“Just Me?”
“Yes, Pooh.”
“Will you be here too?”
“Yes, Pooh, I will be really. I promise I will be, Pooh.”
“That’s good,” said Pooh.
“Pooh, promise you won’t forget about me, ever. Not even when I’m a hundred.”
Pooh thought for a little.
“How old shall I be then?”
“Ninety-nine.”

Pooh nodded.
“I promise,” he said.

Still with his eyes on the world Christopher Robin put out a hand and felt for Pooh’s paw.
“Pooh,” said Christopher Robin earnestly, “if I – if I’m not quite” he stopped and tried again – “. Pooh, whatever happens, you will understand, won’t you?”
“Understand what?”

“Oh, nothing.” He laughed and jumped to his feet. “Come on!”

“Where?” said Pooh.

“Anywhere,” said Christopher Robin.

* * * * *
So they went off together. But wherever they go, and whatever happens to them on the way, in that enchanted place on the top of the Forest a little boy and his Bear will always be playing. The anguish of Christopher Robin as he tries to explain his going away and the incomprehension of poor Pooh are beautifully human 



Freitag, 15. Mai 2020

Hermann Hesse’s 100-Year-Old Love Letter to Trees

Memories of years of running in the woods.



A Virtual Walk Through Kew Gardens.