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Dienstag, 2. August 2016

What have we become?

Every day, we change. We move (slowly) toward the person we'll end up being. Are you more generous than the you of five or ten years ago? More confident? More willing to explore?

Have you become more brittle? Selfish? Afraid?
Grumpy and bitter isn't a place we begin. It's a place we end up. Do we intentionally choose the optimistic path? Are we eagerly more open to change and possibility?

Every day we make the decisions that build a culture, an organization, a life. Since yesterday, since last week, since you were twelve, have you been making deposits or withdrawals from the circles of supporters around you?

People don't become selfish, hateful and afraid all at once. They do it gradually.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Fussmatte?


Es gibt einen schönen alten Film (1956) mit Heinz Rühmann: Der Hauptmann von Köpenick. Vielleicht schon mal gesehen. Aus dem Schuster Willem Voigt, einem kleinen Mann ohne Ausweis, ohne Arbeit, ohne festes Zuhause, wird der "Hauptmann von Köpenick". Soldaten und Zivilisten folgen seinen Befehlen, weil er eine Uniform trägt, also ein mächtiger Mann ist. Dieser Willem Voigt philosophiert über den Sinn des Lebens:

"...und denn, denn stehste vor Gott dem Vater, stehste, der allens jeweckt hat, vor dem stehste denn, und der fragt dir ins Jesichte: Willem Voigt, wat haste jemacht mit dein Leben? Und da muss ick sagen – Fußmatte, muss ick sagen. Die hab ick jeflochten im Jefängnis, und denn sind se alle druff rumjetrampelt, muss ick sagen. Und Gott sagt zu dir: Jeh weck! sagt er! Ausweisung! sagt er! Dafür hab ick dir det Leben nich jeschenkt, sagt er! Det biste mir schuldig. Wo is et? Wat haste mit jemacht?"

Schuster Voigts Worte, seine Lebensbilanz, sind anrührend! Und er stellt mir die Frage: Wie siehst du dein Leben? Wie gehst du denn um mit den Brüchen und dem Versagen in deinem Leben?
Der Schuster Willem Voigt bekommt schließlich doch seine Papiere. Am Ende lachen wir darüber, wie er unsere menschliche Eitelkeit und Scheinheiligkeit entlarvt. Aber manche von uns, die sich in Willem Voigt wiedererkennen, wir alle, brauchen noch ein bisschen mehr: Worte, mit denen man leben und sterben kann:

„Du gehst am Schluss nicht leer aus. Du kannst jetzt schon sagen: Ich bin gewollt, geliebt, gebraucht."

Dienstag, 18. Oktober 2011

Bis wann soll es fertig werden?

Anbei unser Projektplan, leg' los!


Hier sind die Termine, bitte einhalten!


Bald müssen wir ausliefern, mach' schneller!


Wenn Du alles erledigt hast, dann kannst Du aufatmen, umschauen, forschen, entspannen. Blödsinn eigentlich.


Das Ziel ist es nicht, hart zu arbeiten und gerade rechtzeitig abzugeben. Das Ziel soll's sein die Arbeit so gut wie möglich zu machen, schneller als jede andere um somit für Dich mehr zu erreichen. Du arbeitest heute nicht am Fließband (Wiki: die so genannte Humanisierung der Arbeitswelt führte zu einer veränderten Prozessführung von Fließbandarbeit). Du arbeitest heute in einem Projektwelt und mehr Projekte bedeuten mehr Chancen, mehr Fehler aber vielmehr Gelegenheiten zu lernen und beeindrucken.


Im traditionellen Zweikampf mit dem Chef wäre das Ziel weniger zu arbeiten.
Im Zweikampf mit deinem Projekt ist das Ziel mehr zu arbeiten.


1984, soweit so gut, also was mache ich jetzt?



Freitag, 29. Juli 2011

Seit wann bist Du alt?

Irgendwann fangt jeder an -Firmen, Menschen, sogar Regierungen- von sich aus zu erzählen wie alt sie sind. "damit können wir jetzt nicht anfangen" oder "nicht schlecht für ein 60-jährige" oder "ich bin schon zu alt um neue Technologien zu lernen". Die meisten Menschen treffen irgendwann die Entscheidung, dass es sich nicht mehr lohnt sich zu verändern, es sei zu spät. 
Kaum zu glauben aber wahr: so etwas ist nicht biologisch bestimmt, -wir haben die Wahl. Es ist möglich mit 40 ein Buch zu schreiben, eine Platte aufzunehmen, mit 60 ein Marathon zu laufen und Firmen können auch nach 50 Jahre ihr Geschäftsmodell ändern. Es ist sicher nicht so leicht wie früher aber gerade deshalb lohnt es sich umso mehr.
Meistens suchen wir uns die leichte Aufgaben aus, aber was leicht zu realisieren ist, ist meistens auch nicht viel Wert. Es ist sehr leicht einen Blog anzufangen aber nur der Anfang liefert nicht viel Wertvolles. Mehr als 500 Blogposts hintereinander ist aber keine leichte Aufgabe. Es ist sicher machbar und unter umstanden wird es sich dann auch richtig lohnen. Wir werden sehen!