Neidisch schaute der 65-jährige auf seinen 41-jährigen Mitläufern Steve (oder auch Marlon und Philip), der ihm gerade berichtete, dass er sich 2013 um 5:32 min im Halbmarathon verbessert habe. Hhm, dachte er, wir trainieren zusammen und er kommt weiter und ich nicht. Ich laufe zwar die Zeiten vom Vorjahr, aber es gibt nicht einmal eine Sekunde Verbesserung mehr.
Nun, überlegte er weiter, Steve läuft ja auch erst seit 2 Jahren und ich schon seit 28. Da kommt zwar bei ihm noch etwas, aber bei mir scheint es aus zu sein mit den Leistungsfortschritten. Und das ist total frustrierend. Was soll ich nur machen, um noch einmal schneller laufen zu können?
Natürlich kann dieser ältere Herr noch viel ändern um sich zu verbessern. Mehr Trainingstage, planmäßiger trainieren, Umfang und oder Intensität steigern, mehr Krafttraining, Gymnastik und bessere Ernährung. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, die den Opa auf das Treppchen bringen. Aber was dann, wenn Opa nun schon alles ausgeschöpft hat?
Dann sollte er sehr zufrieden sein mit einer stagnierenden Leistung, diese ist immer als ein großartiger Erfolg zu bewerten. Leistungsstagnation ist nicht normal, sondern der ständige Rückgang der Laufzeiten.
Faustregel: wenn du schon über 45 Jahre alt bist, dann rechne deine zu erwartende Leistung für das Jahr 2014 aus, in dem du deine Zeiten aus 2013 jeweils um 1% erweiterst. Aber, du wirst diesen Rückschritt natürlich auf keinen Fall hinnehmen wollen, sondern deine Zeiten aus dem Vorjahr halten oder sogar noch verbessern wollen!
Dienstag, 10. September 2013
Dienstag, 27. August 2013
Jeden Tag glücklich? (English)
"If everyone had the luxury to pursue a life of exactly what they love, we would all be ranked as visionary and brilliant. … If you got to spend every day of your life doing what you love, you can’t help but be the best in the world at that. And you get to smile every day for doing so. And you’ll be working at it almost to the exclusion of personal hygiene, and your friends are knocking on your door, saying, “Don’t you need a vacation?!,” and you don’t even know what the word “vacation” means because what you’re doing is what you want to do and a vacation from that is anything but a vacation — that’s the state of mind of somebody who’s doing what others might call visionary and brilliant.”
-Neil deGrasse Tyson und Neil Gaiman
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Träume
Freitag, 2. August 2013
Die Straßengabelung ...
... verbirgt in sich zwei große Schwierigkeiten:
1. die Gabelung rechtzeitig zu erkennen
2. eine Richtungsentscheidung zu treffen
Die meisten Firmen die in Schwierigkeiten geraten schaffen weder 1. noch 2.
Die gute Nachricht besteht darin, dass es zunehmend mehr Leute gibt, die bereit sind uns auf die Gabelung aufmerksam zu machen. Und Alternativen vorzuschlagen die zum Erfolg führen könnten, insofern als wir bereit sind zuzuhören und zu handeln.
Es ist allerdings leider um einiges schwieriger den gewählten Weg dann zu bestreiten als zu erkennen.
1. die Gabelung rechtzeitig zu erkennen
2. eine Richtungsentscheidung zu treffen
Die meisten Firmen die in Schwierigkeiten geraten schaffen weder 1. noch 2.
Die gute Nachricht besteht darin, dass es zunehmend mehr Leute gibt, die bereit sind uns auf die Gabelung aufmerksam zu machen. Und Alternativen vorzuschlagen die zum Erfolg führen könnten, insofern als wir bereit sind zuzuhören und zu handeln.
Es ist allerdings leider um einiges schwieriger den gewählten Weg dann zu bestreiten als zu erkennen.
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Mittwoch, 31. Juli 2013
Cutie and the Boxer
Immer weiter, immer in Bewegung bleiben!
Conquering difficulties as you grow old.
Why is this so difficult for most people? because most of us were told in childhood that the way to conquer a difficulty is to fight it and demolish it. That theory is, of course, the one that should be taught to young people.
Many of the difficulties we encounter in youth are not permanent; and the combination of a heroic courage, a resolute will, and a tireless persistence will often — probably usually — break them down. But in later years the essential elements in the situation change. We find in our little world prison-walls which no amount of battering will demolish. Within those walls we must spend our day — spend them happily, or resentfully. Under these new circumstances we must deliberately reverse our youthful technique. We must gain victory, not by assaulting the walls, but by accepting them. Only when this surrender is made can we assure ourselves of inward quietness, and locate the next step on the road to ultimate victory.
“… great projects, like great careers and relationships that last, are gardens. They are tended, they shift, they grow. They endure over time, gaining a personality and reflecting their environment. When something dies or fades away, we prune, replant and grow again.”
- Seth Godin
Conquering difficulties as you grow old.
Why is this so difficult for most people? because most of us were told in childhood that the way to conquer a difficulty is to fight it and demolish it. That theory is, of course, the one that should be taught to young people.
Many of the difficulties we encounter in youth are not permanent; and the combination of a heroic courage, a resolute will, and a tireless persistence will often — probably usually — break them down. But in later years the essential elements in the situation change. We find in our little world prison-walls which no amount of battering will demolish. Within those walls we must spend our day — spend them happily, or resentfully. Under these new circumstances we must deliberately reverse our youthful technique. We must gain victory, not by assaulting the walls, but by accepting them. Only when this surrender is made can we assure ourselves of inward quietness, and locate the next step on the road to ultimate victory.
“… great projects, like great careers and relationships that last, are gardens. They are tended, they shift, they grow. They endure over time, gaining a personality and reflecting their environment. When something dies or fades away, we prune, replant and grow again.”
- Seth Godin
Montag, 22. Juli 2013
Dienstag, 9. Juli 2013
Montag, 1. Juli 2013
30 Jahre perbit
Cassius.
Dann, geht die Schlacht verloren, laßt Ihr's Euch
Gefallen, dass man durch die Straßen Roms
Euch im Triumphe führt?
Brutus.
Nein, Cassius, nein! Glaub mir, du edler Römer,
Brutus wird nie gebunden gehn nach Rom;
Er trägt zu hohen Sinn. Doch dieser Tag
Muß enden, was des Märzen Idus anfing;
Ob wir uns wieder treffen, weiß ich nicht:
Drum laßt ein ewig Lebewohl uns nehmen.
Gehab dich wohl, mein Cassius, für und für!
Sehn wir uns wieder, nun, so lächeln wir;
Wo nicht, so war dies Scheiden wohlgetan.
Cassius.
Gehab dich wohl, mein Brutus, für und für!
Sehn wir uns wieder, lächeln wir gewiß;
Wo nicht, ist wahrlich wohlgetan dies Scheiden.
Brutus.
Nun wohl, rückt vor! O wüßte jemand doch
Das Ende dieses Tagwerks, eh es kommt!
Allein es gnüget, enden wird der Tag,
Dann wissen wir sein Ende. – Kommt und fort!
Bereits während meiner Schulzeit habe ich mir gewünscht, die Zukunft voraussehen zu können. Gern hätte ich in 1983 die Sicherheit gehabt, dass perbit sein 10-, 20- oder 30-jähriges Bestehen feiern würde. William Shakespeare erinnert uns deutlich daran, dass es nicht möglich ist "das Ende eines Tagwerks" vorauszusehen. Brutus und Cassius stehen kurz vor der Schlacht mit Augustus Cäser und wissen nicht ob sie gewinnen oder verlieren werden. Sie denken, dass sie vielleicht verlieren und über die Konsequenzen nach, glauben an den Sieg aber sie sind nicht sicher. Wie die meisten von uns, überlegt Brutus wie schön es wäre bereits im Voraus zu wissen, ob sie gewinnen werden oder nicht. Der Tag wird enden, und dann wird er es wissen, und das genügt.
30 Jahre perbit, jetzt weiss ich's auch und das genügt. Vielen Dank an Wolfgang und alle anderen die "mitgekämpft" haben. Kommt und fort!
Dann, geht die Schlacht verloren, laßt Ihr's Euch
Gefallen, dass man durch die Straßen Roms
Euch im Triumphe führt?
Brutus.
Nein, Cassius, nein! Glaub mir, du edler Römer,
Brutus wird nie gebunden gehn nach Rom;
Er trägt zu hohen Sinn. Doch dieser Tag
Muß enden, was des Märzen Idus anfing;
Ob wir uns wieder treffen, weiß ich nicht:
Drum laßt ein ewig Lebewohl uns nehmen.
Gehab dich wohl, mein Cassius, für und für!
Sehn wir uns wieder, nun, so lächeln wir;
Wo nicht, so war dies Scheiden wohlgetan.
Cassius.
Gehab dich wohl, mein Brutus, für und für!
Sehn wir uns wieder, lächeln wir gewiß;
Wo nicht, ist wahrlich wohlgetan dies Scheiden.
Brutus.
Nun wohl, rückt vor! O wüßte jemand doch
Das Ende dieses Tagwerks, eh es kommt!
Allein es gnüget, enden wird der Tag,
Dann wissen wir sein Ende. – Kommt und fort!
Bereits während meiner Schulzeit habe ich mir gewünscht, die Zukunft voraussehen zu können. Gern hätte ich in 1983 die Sicherheit gehabt, dass perbit sein 10-, 20- oder 30-jähriges Bestehen feiern würde. William Shakespeare erinnert uns deutlich daran, dass es nicht möglich ist "das Ende eines Tagwerks" vorauszusehen. Brutus und Cassius stehen kurz vor der Schlacht mit Augustus Cäser und wissen nicht ob sie gewinnen oder verlieren werden. Sie denken, dass sie vielleicht verlieren und über die Konsequenzen nach, glauben an den Sieg aber sie sind nicht sicher. Wie die meisten von uns, überlegt Brutus wie schön es wäre bereits im Voraus zu wissen, ob sie gewinnen werden oder nicht. Der Tag wird enden, und dann wird er es wissen, und das genügt.
30 Jahre perbit, jetzt weiss ich's auch und das genügt. Vielen Dank an Wolfgang und alle anderen die "mitgekämpft" haben. Kommt und fort!
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